Du hast den Bouldersport grade für dich entdeckt oder möchtest ihn einmal ausprobieren? Dabei sind bei dir aber einige Fragen aufgekommen? Dann bist du hier genau richtig! Wir erklären dir nicht nur, welche Ausrüstung du benötigst und welche Sicherheitsregel du beachten musst, sondern haben auch den einen oder anderen Tipp für dich und führen dich ins Boulder-ABC ein.

Eine Frau versucht sich an kleinen Griffen an der Boulderwand festzuhalten.

1. Bouldern

Bouldern wird regelmäßig als freies Klettern in Absprunghöhe definiert. Dies beschreibt jedoch nicht das, was das Bouldern ausmacht und was das Faszinierende am Bouldern ist.

Bouldern kann vielmehr als Denksport beschrieben werden, da neben der Kraft, die aufgewendet werden muss, die Denkarbeit eine bedeutende, wenn nicht sogar die bedeutendere Rolle spielt.

Beim Bouldern steht Technik an erster Stelle. Wer Boulder nur mit Kraft löst, wird irgendwann nicht mehr in ein höheres Level aufsteigen können.

WICHTIG: Bitte versucht nicht mit Zwang Boulder zu lösen, die über eurem aktuellen Limit sind, weil euch z.B. noch die Kraft fehlt oder die Griffe zu klein sind. Die Folge daraus können langwierige Verletzungen sein.

2. Erklärfilm

3. Ausrüstung

Wer sein Kletterkönnen verbessern möchte, kann an verschiedenen Faktoren wie Beweglichkeit, Kraft, Technik, Verständnis für Bewegungen oder Vielfältigkeit im Kletterstil (Platte, Dynamik, Volldach) arbeiten. Das Bouldern am Kilterboard trainiert vor allem den Faktor Kraft und dabei vornehmlich Explosiv-, Schulter- und Fingerkraft sowie Körperspannung. Da alle Schwierigkeitsgrade und verschiedene Winkel einstellbar sind, ist für alle etwas dabei, egal ob Einsteiger*in oder Profi!

Boulderschuhe

Die Schuhe sind das wichtigste Ausrüstungsstück! Du kannst jedoch nur gut Bouldern, wenn der Schuh dir Sicherheit gibt. Ist der Schuh zu eng fehlt dir das notwenige Gefühl im Fuß. Ist der Schuh zu weit, verdreht er sich unter dem Fuß und du rutscht weg. Es gibt jedoch nicht DEN perfekten Schuh. Der Schuh muss zu dir und deinen Anforderungen passen. Lass dich nicht von der Hoffnung verleiten, dass ein Highend-Boulderschuh deine Fähigkeiten direkt steigert. Besser wirst du nur durch das Bouldern selbst! Übrigens: zwischen Boulderschuhen und Kletterschuhen gibt es keinen Unterschied.

Um das Bouldern auszuprobieren benötigtst du nicht direkt eigene Boulderschuhe. Du kannst dir welche bei uns in der Halle leihen!

Reibung von Boulderschuhen an der Wand.

Boulderschuhe

Die Schuhe sind das wichtigste Ausrüstungsstück! Du kannst jedoch nur gut Bouldern, wenn der Schuh dir Sicherheit gibt. Ist der Schuh zu eng fehlt dir das notwenige Gefühl im Fuß. Ist der Schuh zu weit, verdreht er sich unter dem Fuß und du rutscht weg. Es gibt jedoch nicht DEN perfekten Schuh. Der Schuh muss zu dir und deinen Anforderungen passen. Lass dich nicht von der Hoffnung verleiten, dass ein Highend-Boulderschuh deine Fähigkeiten direkt steigert. Besser wirst du nur durch das Bouldern selbst! Übrigens: zwischen Boulderschuhen und Kletterschuhen gibt es keinen Unterschied.

Um das Bouldern auszuprobieren benötigtst du nicht direkt eigene Boulderschuhe. Du kannst dir welche bei uns in der Halle leihen!

Reibung von Boulderschuhen an der Wand.

Chalk und Chalkbag

Neben den Schuhen darf ein Chalkbag nicht fehlen. Hierin bewahrst du dein Chalk (=Magnesiapulver) auf, welches du zum Trocknen der Hände verwendest um einen besseren Grip zu haben.
Chalk schützt deine Hände beim Bouldern, denn feuchte Haut reißt schneller. Du hast Schwielen an den Händen? Dann benutz Chalk. Du kannst dir dieses gern bei uns in der Halle leihen und dich zu den verschiedenen Sorten beraten lassen.

Chalk und Chalkbag

Neben den Schuhen darf ein Chalkbag nicht fehlen. Hierin bewahrst du dein Chalk (=Magnesiapulver) auf, welches du zum Trocknen der Hände verwendest um einen besseren Grip zu haben.
Chalk schützt deine Hände beim Bouldern, denn feuchte Haut reißt schneller. Du hast Schwielen an den Händen? Dann benutz Chalk. Du kannst dir dieses gern bei uns in der Halle leihen und dich zu den verschiedenen Sorten beraten lassen.

Bürste

Auch eine Griffbürste gehört zur Grundaussstattung eines Boulderers. Diese gibt es mit Natur- oder Kunststoffborsten. Mit ihnen kann man dreckigen Griffen wieder etwas mehr Reibung verleihen.

Griff nach dem Bouldern putzen mit kleiner Bürste

Bürste

Auch eine Griffbürste gehört zur Grundaussstattung eines Boulderers. Diese gibt es mit Natur- oder Kunststoffborsten. Mit ihnen kann man dreckigen Griffen wieder etwas mehr Reibung verleihen.

Griff nach dem Bouldern putzen mit kleiner Bürste

Und Tape?

Du hast gehört oder auch schon gesehen, dass Tape beim Bouldern wichtig ist? Das stimmt. Es dient der Entlastung bei Verletzungen und Blasen an den Fingern oder auch an den Zehen, wenn der, doch sehr enge, Boulderschuh scheuert.

Wichtig ist jedoch zu wissen, dass ihr gesunde Finger nicht tapen solltet, da sich dann keine Hornhaut bilden kann.

Und Tape?

Du hast gehört oder auch schon gesehen, dass Tape beim Bouldern wichtig ist? Das stimmt. Es dient der Entlastung bei Verletzungen und Blasen an den Fingern oder auch an den Zehen, wenn der, doch sehr enge, Boulderschuh scheuert.

Wichtig ist jedoch zu wissen, dass ihr gesunde Finger nicht tapen solltet, da sich dann keine Hornhaut bilden kann.

4. Sicherheit

Sicherheit ist das A und O, damit sich niemand verletzt. Die wichtigsten Sicherheitsregeln wurden vom DAV zusammengefasst.

1. Aufwärmen

Aufwärmen breitet die Strukturen in eurem Körper auf die hohe Belastung beim Klettern vor. Viele Verletzungen können durch geeignetes Aufwärmen vermieden werden. Bei leichten Verletzungen wird aufwärmen noch viel wichtiger. Faustregel: 100 Kletterzüge in sehr leichtem Gelände! (Unsere Level 1 Boulder sind super dafür geeignet.)

2. Sturzraum freihalten

Der Mattenbereich unterhalb der Boulderwände darf nicht betreten werden, wenn jemand an der Wand ist. Leider sitzen viele Bouldernde immer zu dicht an der wann und/oder schauen beim drunter durchgehen nicht nach oben. Dabei ist es leider keine Seltenheit, dass es zu verletzungsträchtigen Kollisionen zwischen den Kletternden und den, sich am Boden befindenden Personen, kommt.

3. „Spotten“

Wichtig! Beim Spotten wird nur der Fall dirigiert! Keiner wird beim Sturz aufgefangen, weil der Spotter sich damit selbst ernsthaft in Gefahr bringt! Dabei unbedingt darauf achten, dass die Daumen angelegt sind, sonst kann es hier sehr schnell zu Verletzungen kommen!

Eine Frau hängt an der Boulderwand. Eine Frau steht mit gestreckten Armen hinter ihr, um sie zu sichern.

4. Abspringen oder abklettern?

Abspringen. Beim Abspringen immer klein anfangen, und sich folgende Regel merken: Wenn es nicht sein muss, Abklettern, das schont Knie und Hüften. ABER: Abspringen regelmäßig trainieren, wer Abspringen übt, verletzt sich auch sehr viel seltener bei richtigen Stürzen.
Neben schwierigeren Routen findest du in unseren Hallen sogenannte Downclimber, die dir das Abklettern erleichtern.

Aber Achtung! Kontrolliere zunächst ob der Absprungbereich frei ist, bevor du abspringst!

5. Kinder sollen beaufsichtigt werden!

Dies bedeutet auch, dass Kinder nicht auf den Matten rennen dürfen. Liebe Eltern, bitte behaltet eure Kinder stets in Sichtweite und nutzt, sofern eure Kinder unter 14 Jahre alt sind und kein Boulderabzeichen haben, ausschließlich den Kinderbereich!

5. Geduld

Auch wenn es auf den Videos der Profis immer einfach aussieht, Fallen und Fehlschläge gehören essenziell zum Bouldern dazu. Nicht umsonst nennt man die Routen auch “Probleme”.
Akzeptiere die verpatzten Versuche und siehe sie als Teil deiner Entwicklung. Selbst wenn du es nicht direkt siehst. Mit jedem Versuch lernst du etwas und dein Körper speichert die Informationen über die Anstrengung sorgfältig ab.
Spätestens in der nächsten Session nach einer Regenerationspause wird sich das Problem leichter anfühlen. Sei dabei offen neue Bewegungen auszuprobieren und versuche deine Schwächen und Stärken festzustellen. Unsere Trainer in den Kursen können dir hier bestens weiterhelfen.

Frau an der Boulderwand

6. Bouldern als Denksport

Wie bereits angeführt, ist Bouldern ein Denksport. Du kannst dir jeden Boulder als ein Rätsel an der Wand vorstellen, welches du lösen möchtest und wirst.
Du denkst, dass das noch gar nicht geht, weil du ja grade erst anfängst? Sicher bewegst du dich noch nicht so geschmeidig an der Wand wie diejenigen, die schon lange dabei sind und auch an Eleganz mangelt es dir noch. Aber du kannst dein Auge Schulen.

Versuche dich zunächst an einfachen Bouldern (bei uns sind das Boulder in Level 1 und auch manche in Level 2). Hast du es hier geschafft, kannst du dich an die höheren Level wagen.
Auch wenn du es dir noch nicht selbst zutraust, diese Routen zu meistern, so überlege doch, ob du eine Lösung findest. Du kannst auch einen erfahrenen Boulderer beobachten, wie er ein Problem löst. Hat er den gleichen Weg gewählt, den du im Kopf durchgegangen bist?

Die Boulder werden von erfahrenen Boulderern geschraubt.
Beachte daher bitte, dass nicht immer der kürzeste Weg der leichteste Weg ist und auch nicht immer der Weg, der dich zum Ziel führt. Manchmal benötigt es stundenlange Kopfarbeit und mehrere Sessions, bis sich der „Aha“-Effekt einstellt und ein Problem gelöst ist.
Oft musst du an deine Grenzen gehen, um weiterzukommen und Lösungsvarianten in Betracht ziehen, die auf den ersten Blick sehr anstrengend und unmöglich erscheinen.

Beim Bouldern musst du deinen eigenen Stil entwickeln. Jeder hat seine eigenen Tricks, wie er seine Routen meistert. Diesen Stil entwickelst du durch Technik, Hirn und ganz viel Geduld beim Ausprobieren!

Drei Leute stehen neben der Boulderwand und besprechen gemeinsam eine Route.

7. Klettertechnik

Was denkt ihr, welches Körperteil das wichtigste beim Klettern ist? Die Hände? Die Füße? Sicher, ohne diese würdest du die Wand nicht hochkommen, aber das wohl wichtigste Körperteil ist deine Hüfte. Durch sie erreichst du die richtige Körperposition.

Durch Schwungholen und Drehungen aus der Hüfte kannst du Bewegungen kraftsparend bewerkstelligen und sie in eine bestimmte Richtung lenken.

Aber wie setzt du nun die Hüfte ein?
Zum einen gibt es die Position, bei der du frontal zur Wand bist, deine Beine gestreckt sind und du schaust auch zur Wand. Zum anderen kannst du die Hüfte eindrehen und in dieser Position seitlich klettern.

Achte doch bei der nächsten Session einmal drauf!

Unsere Trainer in den Kursen können dir hier bestens weiterhelfen.

Frau bouldert an einer Wand, Blick nach oben.

8. Lass dich nicht demotivieren

Kennen wir nicht alle diesen Moment? Wir probieren nicht das erste Mal einen Boulder. Eigentlich versuchen wir ihn schon viel zu lange. Und dann? Dann kommt ein Boulderer um die Ecke und nutzt unseren Boulder aus Aufwärmübung. Schön, oder?

Aber anstatt uns zu ärgern, was wir, zugegebenermaßen im ersten Moment tun, sollten wir die Situation als Chance nutzen. Denn in der Boulderhalle gilt eine eine Sache, die in der Schule verboten war. Hier ist Abschauen erlaubt, ja sogar erwünscht! Beobachtet erfahrene Boulderer und schaut euch den einen oder anderen Trick oder Weg ab! Ihr werdet sehen, manchmal liegt die Lösung auf der Hand, aber ihr habt en Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen.

Mann bouldert am Überhang.

9. Krafttraining fürs Bouldern

Viele Routen erfordern vielleicht nicht viel Klettertechnik, aber dafür wird einiges an Kraft benötigt. Da erscheint es für viele sinnvoll, entweder direkt im Anschluss ans Bouldertraining den Fitnessbereich zu stürmen oder aber am nächsten Tag das Fitnessstudio aufzusuchen. Schließlich hat Arnold Schwarzenegger seine Muckis auch nicht von allein bekommen. Das mag auch stimmen, aber Anrold war stattdessen nicht Bouldern. Boulderkraft bekommt man nur durch eine Sache: durchs Bouldern! Fehlt euch die Kraft für eine oder verschiedene Routen, so versucht diese über eine längere Zeit. Ob ihr die Route dabei erfolgreich abschließt oder nicht, ihr werdet schnell einen Leistungszuwachs merken und bei regelmäßigem Bouldern verzeichnet ihr schnell Erfolge!

Daher raten wir, jedenfalls am Anfang, vom zusätzlichen Gang ins Fitnessstudio ab. Dort macht ihr die spezifische Boulder-Power wieder zu Nichte, die ihr euch bereits erarbeitet habt.

Ein wichtiger Hinweis für Anfänger*innen:

Bitte trainiert nach dem Bouldern nicht an kletterspezifischen Geräten wie dem Campus Board oder dem Fingerboard. Das Bouldern fordert euren Sehnen viel ab und somit ist der Bandapparat nach dem Bouldern erschöpft.
Ein leichtes Mobility-Training und Stretching sind nach dem Bouldern jedoch genau das Richtige. Beweglichkeitstraining ist eine gute Verletzungsprophylaxe und ein guter Ausgleich für Fehlhaltungen.

Kommt ihr trotz regelmäßigen Kletterns nicht weiter, schaut noch einmal auf eure Technik und gebt euch Zeit. Denn in der Ruhe liegt die Kraft!

Eine Frau dehnt sich vor dem Bouldern.

10. Kenne deine Grenzen

Beim Bouldern treten Verletzungen häufig an den Fingern, den Schultern und am Rücken auf. Leider sind die Gründe oft hausgemacht. Es liegt regelhaft an einem fehlenden oder unzureichendem Aufwärmtraining und an einer Überbelastung.

Die Verletzungen treten auf, wenn man sein Limit nicht kennt und somit über dieses hinausgeht. Dadurch fehlen Kraft und Stabilität, was zu Verletzungen in den überlasteten Bereichen führen kann. Also kenn deine Grenzen und übertreibe es nicht!
Wärme dich immer mit leichten Bouldern auf und wage dich direkt nach dem Aufwärmen an die schweren Boulder. Im Ermüdungszustand steigt das Verletzungsrisiko. Also nutze die Zeit, wenn du noch frisch bist!

Lerne deine Grenzen kennen und höre auf deinen Körper. Solltest du an kleineren Griffen trainieren achte darauf, dass sie immer deinem aktuellen Kraftniveau angemessen sind. Der Grat zwischen einem effektiven Training knapp am Limit und einem übertriebenen Training ist schmal.

Solltest du mehrmals die Woche Bouldern gehen, setze Akzente mit einzelnen schweren Einheiten. Die übrigen Einheiten die dazwischen liegen nutzt du für die Festigung deiner Technik und die Steigerung deiner Kraft.

Auch bei dynamischen Routen gilt, dass Vorsicht besser als Nachsicht ist. Auch die beste Matte kann nicht jeden beliebigen Sturz absichern. Also geht mit entsprechender Vorsicht in die Sprünge. Solltet ihr Unsicher sein, fragt unsere Trainer*innen.

11. Felsklettern hat nichts mit Bouldern in der Halle zu tun!

Du hast in der Boulderhalle die eine oder andere Herausforderung gemeistert, dir grundlegendes Wissen angeeignet, auch die Technik sitzt und du kannst dich auf deine Kraft verlassen? Jetzt möchtest du das alles am Fels testen?
Dann sei dir bitte einer Sache bewusst: Indoor- und Outdoor-Bouldern sind zwei unterschiedliche Sachen!
In der Halle sorgen die anderen Betreiber und wir für eure Sicherheit und halten den Risikofaktor so gering wie möglich. Am Felsen gibt es keine dicken Bouldermatten sondern nur tragbare und viel dünnere Crashpads.
Auch findet ihr am Felsen kein geeignetes Absprunggelände. Vielmehr findet ihr Steine und dicke Wurzeln, die fachgerecht abgedeckt werden müssen.

Daher unser Tipp: mache deine ersten Schritte am Felsen mit einem erfahrenen Fels-Boulderer an deiner Seite. Denn auch das „Spotten“ ist ein wichtiger Bestandteil am Felsen, erfordert aber einige Übung um sicher angewendet werden zu könne!

Und nun etwas, was uns besonders am Herzen liegt: achtet auf eure Umwelt!

  • Wenn ihr Müll produziert, nehmt ihn mit und schmeißt diesen nicht achtlos in die Natur. Insbesondere Plastik, scharfe Gegenstände und Zigarettenstummel haben in der Natur nichts verloren!
  • Auch wenn ein Lagerfeuer romantisch ist und das Wetter zum Grillen einlädt- offenes Feuer zu vermeiden sollte selbstverständlich sein.
  • Räumt alles, was ihr dabei hattet wieder weg und lasst nichts liegen.
  • Putzt das Chalk von den Griffen und bürstet eure Markierungen ab, wenn ihr fertig seid. Versucht den Platz immer besser zu verlassen als ihr ihn vorgefunden habt.
  • Bouldert nicht am feuchten Felsen!
  • Wir wissen, dass in der Halle laute Musik und Anfeuerungsrufe dazugehören. Dieses ist in der Natur nicht angebracht. Beim Klettern am Felsen ist Ruhe angesagt. Lauscht lieber der Umwelt und konzentriert euch!
Boulderer

12. Boulder-ABC

Beschreibt den Zustand der Felsoberfläche, welche durch Schweiß und mechanische Belastung glatter ist und das Greifen sowie Treten erschwert.
Das Gelände unter einem Boulderer.
Die Strecke vom Ende einer Route zum Ausgangspunkt zurück.
Bezeichnung für eine Zahl, die sich aus Armspannweite und Körperhöhe berechnet.
Bezeichnet eine bestimmte Beinposition in der Klettertechnik. Dabei ist ein Knie nach innen unten gerichtet. Die Position erinnert optisch an gehende Ägypter auf einem Gemälde.
Anfeuerungsruf unter Bouldernden. Die Betonung liegt dabei auf der ersten Silbe. Gern in Kombination mit „Du schaffst das!“, „Komm schon!“ oder „Bleib dran!“
Das Platzieren und Belasten des Fußes auf einem Tritt.
Bei dieser Fingerstellung sind die Finger stark gebeugt und die Handstellung geschlossen. Der Daumen wird hierbei durch den Druck der Zeigefinger unterstützt. Geeignet ist die Haltung für das Halten kleiner Leisten. Jedoch werden die Fingergelenke dabei stark beansprucht.
Ein Runder, abschüssiger Griff
Hierunter wird das Herausfinden der Bewegungsfolgen einer Route verstanden.
Hierunter ist das leichte Klettern zum Abschluss der Session zu verstehen. Ziel ist es, die Erholung positiv zu beeinflussen.
Art und Weise, mit der eine Route begangen wird.
Informationen zu einer Route. Beim Bouldern sind dies regelhaft Informationen zu Griffen und Tritten sowie die Lösung einzelner Züge. Diese Information erleichtet den Durchstieg der Route.
ACHTUNG: Beta ist nicht immer erwünscht. Manch Boulderer möchten die Route zunächst ohne Hilfe versuchen, weil sie die Herausforderung schätzen.
Wenige Meter hoher Felsblock, der sich zum Bouldern eignet.
Synonym für Boulderroute.
Kletterug, bei dem eine Kletterstelle ohne Einsatz von Füßen gelöst wird.
Basisches Magnesiumcarbonat. Gibt es in Pulverform und flüssig. Dient dem Trocknen der Hände von Handschweiß vor und während des Boulderns.
Schwere Einzelstelle einer Route und somit die Schlüsselstelle.
Leichtes Berühren der Matte oder einer anderen Struktur während de Boulderns.
Hier wird im toten Punkt dynamischen weitergegriffen, wobei für einen kurzen Moment die Schwerkraft nicht zu merken ist.
Beginn der Route
Erster Durchstieg einer Route.
Bei dieser Position hängt der Boulderer ein Bein über einen Arm zur Kompensation eines fehlenden Trittes.
Balken oder Brett, meist aus Holz, in dem verschiedene Griffe für das Fingertraining eingelassen sind.
Festhalten eines Griffes unter Belastung.
Erstbegehung eines Boulders. Jedoch werden dem Bouldernden Informationen über die Route zugerufen oder sie sind ihm bereits zuvor bekannt.
Bei dieser Technik wird ein Fuß durch den anderen ausgewechselt. Dies kann durch einen kleinen Sprung oder vorsichtiges Umsetzen geschehen.
Bezeichnung für einen Seitgriff. Dieser wird mit Zugrichtung entgegen dem Körper gehalten. Der Körper des Boulderers wird von diesem aus aus der Schulter nach oben zur Seite hin fixiert oder weggedrückt.
Hiermit wird der Arm oder die Hand bezeichnet, die nicht unter Belastung am Griff hängt, sondern weitergreifen kann.
Bezeichnet die Reibung von Hand und Schuhen, aber auch die Griffigkeit von Griffen und Tritten.
Klettern nur mit den Händen
Bei dieser Griffhaltefingerstellung sind die Finger relativ gestreckt und die Handstellung ist offen.
Festhalten eines Griffes unter Belastung.
Erstbegehung eines Boulders. Jedoch werden dem Bouldernden Informationen über die Route zugerufen oder sie sind ihm bereits zuvor bekannt.

Verwenden der Ferse auf Zug oder Druck zur Fortbewegung oder zur Erreichung einer stabilen Körperposition.

Großer Griff, der gut für alle Finger geeignet ist und somit einen guten Halt ermöglicht.
Hohes Boulderproblem mit möglichen gefährlichen Stürzen.
Kurzform für Toe- und Heelhooks
Die Verklemmung des Unterschenkels zwischen zwei Kontaktpunkten an der Boulderwand durch Herstellen von Druck zwischen Fuß und Knie und Oberschenkel
Klettwerbewegung, bei der die weitergreifende Hand die Lotlinie der haltenden Hand überquert.
Zwei Bedeutungen:
1. Bezeichnung einer kleineren Griffform.
2. Bezeichnung für eine halbaufgestellte Fingerpositionen.
Durchstützen nach oben an einem Griff. Häufig am Ausstieg eines Boulders nötig.
Umgangssprachliche Bezeichnung für starkes Muskelzittern während des Kletterns.
Ruhepunkt, bei dem die Hände nicht zum Halten benötigt werden.
Technisches Problem. Der Kletterer dreht sich seitlich aus der Wand.
Synonym für Boulderrouten.
Übersäuerung mit Laktat durch konitnuierliche Anstrengung der Finger. Macht sich durch verdickte und harte Muskeln im Unterarm bemerkbar, die weniger leistungsfähig sind.
Mentales Durchgehen der Route vor dem Versuch. Beantwortung der Frage nach den Bewegungsabläufen.
Diejenigen, die uns immer wieder neue Herausforderungen schaffen und dafür sorgen, dass uns in der Boulderhalle nicht langweilig wird.
Beim Sitzstart sitzt der Boulderer auf dem Boden und positioniert seine Arme und Beine an der Wand. Wichtig: Zwar als letztes, aber noch vor dem ersten Zug, verlässt das Hinterteil den Boden.
Sicherungstechnik. Im Falle eines Sturzes sorgt die am Boden stehende Person für eine Landung auf den Füßen.
Bein/ Fuß welches/ welcher aktuell belastet wird.
Klebeband, welches, je nach Art, der Unterstützung der Bänder dient oder die Haut schützt.
Klettertechnik, bei der die Zehenoberseite auf Zug zur Fortbewegung oder zum Erreichen der stabilen Körperposition dient.
Kletterrouten, bei der das Ziel der Ausstieg am oberen Ende ist.
Offizielles Ende einer Route.
Boulder, bei dem horizontal traversiert wird.
Teil der Kletterwand, bei der der Winkel größer als 90 Grad ist bzw. der eine negative Steigung hat.
Horizontaler Griff. Kann nur mit Zugrichtung nach oben gehalten werden.
Bezeichnen hervorstehende „Klötze“, an welchen Griffe und Tritte befestigt werden. Sie können nach Belieben genutzt und in die Route integriert werden.
Strecke vom Ausgangspunkt zur Route